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Der Emotionalkörper- Träger der Gefühle |
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Der Emotionalkörper ist, wie es sein Name schon sagt, Träger unserer Gefühle, unserer Emotionen und unserer Charaktereigenschaften.
Jedes Gefühl, jede Gemütsbewegung zeigt sich im Emotionalkörper direkt wieder. Unsere Gefühle werden über unseren Emotionalkörper in unsere Aura getragen, wo sie sich direkt in Farben und Formen wiederspiegeln, welche ein Hellsichtiger wahrnimmt. Die emotionale Komponente unserer Aura ist ständig in Bewegung. Neben den Grundfarben innerhalb des Emotionalkörpers, welche durch unsere grundlegenden Charaktereigenschaften gebildet werden, zeigt sich jedes Gefühl, jede noch so kleine Emotion sofort in Ihm.
Hierbei entsteht ein nicht zu beschreibendes, ständig wechselndes Spiel von Farben, die in allen Variationen innerhalb des Emotionalkörpers schimmern. Es zeigen sich dort neben dunklen Wolkengebilden, welche aus den Gefühlen der Angst, Wut, Bedrückung usw. entstehen, auch wundervoll klare, fast transparent schillernde Farben der Freude, Liebe und Hingabe.
Kein anderer unserer Körper prägt unsere Sicht der Welt und der damit für uns verbundenen Wirklichkeit so sehr, wie unser Emotionalkörper . In ihm sind alle unsere unerlösten Emotionen, unsere Ängste, bewusste ebenso wie unbewusste gespeichert. Aber auch unsere Aggressionen, unsere Empfindungen der Einsamkeit, unser mangelndes Selbstbewusstsein und die Angst vor Zurückweisung oder vor falscher Anschuldigung, sowie alles was mit Gefühlen und unser Umgang mit ihnen, ist im Emotionalkörper verankert.
All dies strahlen wir, neben den momentanen Gefühlen, über unseren Emotionalkörper in unsere Umwelt aus. Hierdurch geben wir der Umwelt, ob bewusst oder unbewusst, eine Botschaft unseres Selbst, wodurch sich das Gesetz der Resonanz, das Prinzip der gegenseitigen Anziehung verwirklicht. Die Energiefrequenzen unserer Gefühle, welche wir aussenden, ziehen gleichartige Schwingungen magisch an und sie vereinigen sich.
Es ist wie ein Kreislauf der Angst, ein Kreislauf, den wir eigentlich vermeiden möchten. Wir werden immer wieder mit Umständen oder Menschen konfrontiert, die genau das wiederspiegeln, was wir eigentlich meiden, was wir loswerden wollen oder wovor wir uns im Grunde unserer Gefühlswelt fürchten. Somit sind unsere Umstände und die Umwelt nur ein Spiegel dessen, was wir aus unserem bewussten Leben in das Unbewusste verdrängt und abgeschoben haben.
Genau betrachtet ist es sogar so, dass unsere unerlösten Gefühle innerhalb unseres Emotionalkörpers bestrebt sind, sich selbst am Leben zu erhalten, wenn möglich sogar noch zu wachsen. Dafür benötigen sie Nahrung, die sie dadurch erhalten, das sie uns immer wieder in Situationen führen, die ihrer eigenen Schwingung entsprechen.
So führt die Schwingung „Angst“ im Emotionalkörper eines Menschen diesen immer wieder in Situationen, in denen seine „Angst“ bestätigt wird. „Aggression“ lässt ihn immer wieder auf Menschen treffen, die ihre „Aggression“ ausleben.
Selbst wenn wir uns vornehmen unsere eigene Aggression zurückzuhalten, ohne diese jedoch wirklich gelöst zu haben und wir noch so sehr bestrebt sind, nicht aggressiv zu reagieren, dann treffen wir eben auf Menschen, die, aus uns völlig unerwartenden Gründen, aggressiv uns gegenüber auftreten.
Unser Mentalkörper kann hierbei zwar unser bewusstes Denken und unsere gedanklichen Zielsetzungen dahingehend lenken, dass wir eben nicht mehr „verbal aggressiv“ sind, doch hat er wenig Einfluss auf den Emotionalkörper, der seinen eigenen Gesetzen folgt.
So kann ein Mensch durchaus bewusst nach Liebe oder Erfolg streben (Mentalkörper), doch wenn er unbewusst Schwingungen von Eifersucht oder mangelndem Selbstvertrauen ausstrahlt (Emotionalkörper), hindern diese ihn daran sein bewusstes Ziel zu erreichen.
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Da der Emotionalkörper schon ein Teil unserer „Seele“ ist, existieren seine Strukturen über die verschiedenen Inkarnationen hinweg weiter. Bei jeder Wiederverkörperung unserer Seele bringt diese auch alle unerlösten emotionalen Strukturen mit, die wiederum einen Teil unseres Weges hin zur Erkenntnis sind. So bestimmen Strukturen des Emotionalkörpers über Leben hinweg unsere Umstände.
Haben wir dies erst einmal wirklich begriffen und nehmen wir dies für uns auch an, dann besteht kein Grund mehr uns in einer Opferrolle zu sehen, durch welche wir anderen (unseren Eltern, den Lebensumständen in die wir hineingeboren wurden, unser Partner usw.) die Schuld für unsere Umstände, unsere Schwächen und unser Leben geben.
Erkennen wir für uns selbst dies Wissen erst einmal als wahr an, ist es eine große Befreiung, auch wenn es vielleicht nicht so aussehen mag. Nun können wir, in dem Wissen das Niemand Schuld hat und auch Niemand außerhalb unseres Selbst Einfluss darauf hat, unser Schicksal selbst in die Hand nehmen. Nun endlich können wir beginnen unser Leben zu ändern, indem wir beginnen uns selbst zu ändern. Wir müssen Niemanden im Außen suchen, den wir für unsere Ängste und unser Leben verantwortlich machen können. Nutzen wir die jetzt gesparte Zeit und Energie lieber dafür, uns selbst zu ändern und unsere Strukturen zu durchbrechen, die wir uns selbst aufgebaut haben.
Diese Auflösung unserer emotionalen Strukturen erreichen wir durch das Zusammenspiel von Kausal- und Emotionalkörper . Hierbei müssen wir beginnen eine innere Haltung zu entwickeln, die uns unsere Emotionen mit den „Augen des Spirituellen Körpers“ sehen lässt. Wir müssen lernen alle Erfahrungen und Inhalte unseres Emotionalkörpers zu bejahen. Ja zu sagen zu jedem unserer Gefühle. Wir müssen lernen, spontan auftretende Bilder der Emotionen und alle unsere Empfindungen anzuschauen, ohne auch nur den kleinsten Teil davon zurückzuweisen oder zu verurteilen.
Diese Grundausrichtung des Annehmens ist von größter Bedeutung für die Lösung der Strukturen, denn dadurch erlauben wir unserem höheren Selbst das Kommando zu übernehmen, wodurch die spirituellen Energien des Kausalkörpers in unser gesamtes System des Emotionalkörpers einfließen können.
Verbinden sich nun die Schwingungen unseres Kausalkörpers mit den Schwingungen des Emotionalkörpers, beginnt dieser seine Schwingung zu erhöhen. Hierdurch beginnt er nun die gespeicherten, negativen Energien auszuleiten, da diese niedriger schwingen und keine Entsprechung ihrer Eigenschwingung mehr vorfinden. Auf diese Art und Weise verlieren wir jegliche Erinnerung an diese Erfahrungen aus vergangenen Zeiten, und wir können nun bewusst beginnen uns selbst und anderen zu vergeben.
Mit zunehmenden Erinnerungsverlust und der damit verbundenen Auflösung festgefahrener Gefühlsmuster, beginnt unser Emotionalkörper immer größer werdende Gefühle der Freude und Liebe auszustrahlen und er erstrahlt in den klarsten Farben.
Sind Mental- und Emotionalkörper als Filter des Kausalkörpers frei von negativen Schwingungen tritt der letzte Filter in Erscheinung, der noch zwischen uns und unserer spirituellen Natur steht, der Ätherleib, bzw. Ätherkörper.
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